Du bist die ästhetische Person im Freundeskreis. Präsentation ist dir wichtig, und du machst aus gewöhnlichen Momenten ein kleines Fest.
Käseprofil
- MildKräftig
- WeichFest
- StubenhockerEntdecker
- SoloFondue-Runde
- KlassischWild
Die echten Käsefakten
- Herkunft
- Jura, weniger als 10 Dorfkäsereien
- Milch
- Bergmilch von Kühen ohne Silagefütterung
- Typ
- Halbhartkäse, zylindrisch, rund 800 g
- Reifung
- Mindestens 2,5 Monate auf Fichtenbrettern
- Ideal für
- Rosetten für Apéro und Käseplatte
Quelle: cheesesfromswitzerland.com · Zuletzt geprüft 28.10.2026
Geschmack und Textur
Kräftig und unverwechselbar, mit sehr feinem Teig. Dünn geschabt, schmilzt er fast auf der Zunge. Deshalb schneidet ihn niemand in Scheiben.
Am besten so
Man setzt den Laib auf eine Girolle, eine kleine Kurbel mit Messer, und dreht. Oben kommen gekräuselte Rosetten heraus. Sie machen sich gut auf der Apéroplatte oder zum Dessert und sind als Snack schnell weg. Ohne Girolle geht es auch mit einem scharfen Messer und etwas Geduld, aber die Rosetten sind der halbe Spass.
Schon gewusst?
Der Name bedeutet Mönchskopf. Die Mönche des Klosters Bellelay sollen den Käse mit einem speziellen Messer geschabt haben, und der Überlieferung nach diente er im 12. Jahrhundert sogar als Zahlungsmittel. Das Rezept ist rund 800 Jahre alt.
Tête de Moine oder Vacherin Mont-d’Or?
Beide stammen aus dem Jura. Tête de Moine ist ein Halbhartkäse von rund 800 g, den man zu Rosetten schabt. Vacherin Mont-d’Or aus dem Vallée de Joux im Kanton Waadt ist weich, liegt in einer Fichtenholzschachtel und wird gelöffelt. Ausserdem ist er saisonal und nur von September bis April erhältlich.
Mehr über Vacherin Mont-d’Or AOP →Richtig aufbewahren
Den Laib im Kühlschrank lagern und die geschabte Fläche abdecken, damit sie nicht austrocknet. Viele Girolles haben dafür eine Glocke, sonst geht auch ein Stück Folie. Kurz vor dem Schaben herausnehmen.
Fragen zu Tête de Moine AOP
Warum heisst er Tête de Moine?
Französisch für Mönchskopf. Der Käse geht auf die Mönche des Klosters Bellelay im Jura zurück.
Brauche ich eine Girolle?
Sie ist das klassische Werkzeug, denn Tête de Moine wird geschabt, nicht geschnitten. Ein sehr scharfes Messer geht auch, die Rosetten werden einfach weniger schön.